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Vor 23 Jahren, am Tag der Mutter Gottes, wurde der private Verein der Zönakel der Schönen Liebe geboren, eine Wirklichkeit, die in diesen Jahren gewachsen ist und immer mehr in verschiedenen Städten und Zusammenhängen Wurzeln geschlagen hat.
Der von Sr. Nunziella gegründete Verein der Zönakel wurde am 1. Januar 1998 in Verbindung mit dem Ordensinstitut kanonisch errichtet; er umfasst Mitglieder verschiedener Berufungen: verheiratete Laien, Ledige, Geweihte, Diözesanpriester; sie teilen den Geist der Schönen Liebe. Jeder lebt ein intensives Leben der Gemeinschaft mit den Mitgliedern seines Zönakels und teilt seinen Weg in besonderer Weise mit allen anderen Mitgliedern, die dieselbe Berufung leben, auch wenn sie geografisch weit entfernt sind; die auf die Gemeinschaft hingeordnete Unterscheidung der verschiedenen Wirklichkeiten und die Einheit der einen Familie, die sich vom selben Geist nährt, haben in diesen Jahren zur Vertiefung echter und tiefer Beziehungen beigetragen.
In diesem Jahr mussten die Mitglieder des Vereins zum ersten Mal auf die beiden gewohnten Treffen verzichten, die sich jedes Jahr in Palermo wiederholen, doch es fehlte nicht an gegenseitiger Unterstützung, diese besondere Zeit an den verschiedensten Fronten zu leben: von den Schützengräben der Krankenhäuser bis zu den durch den Fernunterricht aufgezwungenen Bildschirmen, vom Leben der Pfarreien bis zur leidenschaftlichen Forschung derer, die ihren Beitrag zur Wissenschaft leisten, vom Familienleben bis zur Prüfung durch Krankheit oder den Verlust lieber Menschen.
Ein Dank an Gott auch für diese wachsende Familie, für jedes Mitglied, das seinen Beitrag leisten möchte, lebendige Zellen der Kirche hervorzubringen, für jede Familie, die das Geschenk des Lebens mit Freude angenommen hat, für jeden Priester, der seinen Dienst in die Hände Marias gelegt hat, für jeden Samen alltäglicher Heiligkeit, für alle Gaben, die Gott uns geschenkt hat, offen bleibend für das, was er für uns bereithält.
Mit dem Wunsch, uns bald alle zu treffen, und mit der Gewissheit, uns nie verlassen zu haben, gehen wir mit Maria, unserer Mutter, weiter und lassen sie es sein, die Jesus liebt, der in der Kirche und in der Welt von heute gegenwärtig ist.
