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Man darf nicht sagen, der Geist der Schönen Liebe richte sich nur an die Kirche; häufig sind meine Verweise, auch in den Konstitutionen, auf die Gesellschaft und auf die Anliegen der Menschen. Die trinitarische und marianische Sichtweise ist Vorbotin eines kulturellen Beitrags, der imstande ist, eine Sicht der verschiedenen Wissensgebiete und Bereiche des gesellschaftlichen Lebens zu geben, die von ihren untrennbaren Zusammenhängen und ihrer Beziehung zum Geheimnis des dreifaltigen Gottes und Christi, des Herrn, her neu verstanden werden.
Es geht nicht nur darum, in Gemeinschaft zu sein, sondern auch dazu beizutragen, dass eine Kultur der Gemeinschaft entsteht, die die verschiedenen Disziplinen prägt, die Politik und Wirtschaft, die Humanwissenschaften und die Theologie beeinflusst… Die Perspektive bleibt jedoch stets eine eschatologische. Das Reich Gottes ist in unserer Mitte (vgl. Lk 17,21), die Gemeinschaft ist Gabe und Geheimnis; hienieden ist es möglich, sie nur „wie in einem Spiegel“ (1 Kor 13,12) zu sehen und zu leben.
